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origo Infoflash

In den Instituten der origo Gesundheitszentren - ibos, salvia und sowhat
wird Vernetzung und kollegialer Austausch großgeschrieben.

 

Daher wollen wir Sie wieder auf Themen aufmerksam machen, die uns wichtig sind.

 

Themen dieses Mal:


7.11. Weltdarmtag – Darmflora beeinflusst das Gewicht

14.11. Weltdiabetestag – Diabetes und Essstörungen

14.11. Weltdiabetestag – Diabetes und Depression

Gratis-Aktionstag für Schulen zur Prävention von Essstörungen – Neue Termine für 2016

mood food, functional food oder slow food

Wenn sich alles um's Essen dreht – Leserfragen

Immer müde

27.11. Vortrag: Adipositas mit und ohne Essstörungen

2.12. Vernetzungstreffen in den origo Gesundheitszentren

Weihnachtsstress – Fallen und Verführungen

Short Cuts:
Jour vie mobile App für Essstörungen
Hilft Online-Therapie?
Energy-Drink gegen Müdigkeit – Red Bull`s Flügel
Diagnose aus dem Internet?
Bei Stress kommuniziert Körperfett mit Gehirn
Esssucht: Fett und Zucker sind nicht Auslöser

 

darmflora

7.11. Weltdarmtag

Darmflora beeinflusst das Gewicht

Wenn die Pfunde nicht so schnell verschwinden, wie sie sollten, dann könnten Mikroben dafür verantwortlich sein. Mediziner der Universität Hohenheim untersuchen, wie die Darmflora das Gewicht beeinflusst.

 

Manche Menschen können sich noch so sehr bemühen, ein paar Pfunde zu verlieren. Sie halten sich strikt an die vorgeschriebene Diät und bewegen sich ausreichend. Doch im Vergleich zu anderen Übergewichtigen tut sich auf der Waage nichts oder fast nichts.

 

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diabetes und essstörungen

14.11. Weltdiabetestag

Diabetes und Essstörungen

Zu dick? Gerade junge Mädchen und Frauen sind oft unzufrieden mit ihrer Figur. Junge Mädchen mit Typ1-Diabetes sind häufiger als andere Altersgenossinnen von einer Essstörung betroffen – vor allem von Bulimie. Die Kombination aus Diabetes und einem gestörten Essverhalten ist gefährlich. Wegen schwankender Blutzuckerspiegel riskieren Betroffene deutlich früher Folgeschäden an Augen, Nieren oder Nerven.

 

Diabetespatientinnen mit Essstörungen sollten sich möglichst frühzeitig in psychotherapeutische Behandlung zu begeben. Typ-1-Diabetes entwickelt sich häufig schon in jungen Jahren.

 

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diabetes und depression

14.11. Weltdiabetestag
Diabetes und Depression

Das Risiko für das Erkranken an einer Depression ist für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 etwas doppelt so hoch wie bei Nichtdiabetikern. Die Häufigkeit wird hier mit 17,6 % angegeben. (Metanalyse laut Positionspapier des ÖDG) Psychotherapie als eine zusätzliche Behandlung ist unbedingt anzuraten.

 

Als ursächlich werden neben der psychischen Belastung durch das Bestehen einer chronischen Erkrankung (psychogener Stress durch Diagnose und Behandlung) gemeinsame krankhaft physiologische Mechanismen der HHN-Achse bzw. des sympathischen Nervensystems kausal diskutiert. Die Anforderungen, die sich durch die Stoffwechselstörung Diabetes mellitus ergeben: konsequente Überprüfung der Blutzuckerwerte, Lebensstiländerung, regelmäßige Einnahme von Medikamenten etc. können von schwer depressiven Menschen nur partiell erfüllt werden. Daraus resultiert häufig eine erhöhte Prävalenz diabetischer Spätfolgen.

 

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Mädchen vor Spiegel

Gratis Aktionstag für Schulen zur Prävention von Essstörungen
sowhat setzt Aufklärungskampagne fort
Neue Termine für 2016

Körperkult und Leidensdruck – Wenn sich alles nur um's Essen dreht

sowhat – Institut für Menschen mit Essstörungen – bietet wieder gratis Aktionstage zum Thema "Körperkult und Leidensdruck" an. Seit 2003 haben bereits über 4000 SchülerInnen in Wien und Mödling von dieser Aktion profitiert. Angeregt durch die positiven Rückmeldungen und das große Interesse reaktivieren wir unsere Aufklärungskampagne und erweitern sie auch auf unseren neuen Standort in St. Pölten.

 

Klassenweise können sich Jugendliche in Vorträgen und Workshops zum Thema Essstörungen bei uns im Haus informieren und wichtige Fragen stellen. Interessierte Schüler/innen bzw. Klassen und Lehrlinge können in 45-Minuten-Blöcken dieses Informationsangebot nutzen.

 

Weitere Informationen, neue Termine und Anmeldung finden Sie hier.

 

slowfood, mood food, functional food

mood food, slow food oder functional food

Wie versorge ich mich optimal mit Nährstoffen ohne Energieüberschuss?

Hinter modernen Schlagworten wie mood food, slow food oder functional food verbergen sich Schätze für ein gesundes und vitales Körpergewicht!!

 

Unser Gesamtkalorienbedarf sinkt nicht nur mit den Lebensjahren sondern ganz generell von Generation zu Generation, nicht aber die Nährstoffversorgung, die steigt mit den Lebensjahren und vor allem von Generation zu Generation. Gründe sind unser Lebenswandel, Stress, Umwelteinflüsse, aber auch immer inhaltslosere Lebensmittel durch ausgelaugte Böden, Überdüngung, usw. Thema wird also immer mehr sein: Wie versorge ich mich optimal mit Nährstoffen ohne Energieüberschuss?

 

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Frau mit vielen Armen

Wenn Sich alles um Essen dreht...!
Leserfrage

Ich bin schon seit vielen Jahren übergewichtig und habe zahlreiche Diäten hinter mir. Nach jeder Diät werde ich dicker. Immer wieder nehme ich mir vor, weniger zu essen. Im Endeffekt nehme ich laufend zu. Ich bin schon ganz verzweifelt. Was kann ich noch tun?

 

Nicht nur Diäten machen dick sondern auch die Diätmentalität: Chronische Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, der nagende Gedanke, zu dick zu sein und daher abnehmen zu müssen, sich alles streng zu verbieten, was gut schmeckt und schlechtes Gewissen, wenn es doch gegessen wird. Bei chronischer Diätmentalität wird bei Stress, Müdigkeit, Einladungen, Schwierigkeiten in Beziehungen etc. mehr gegessen – meist ohne dass es den Betroffenen bewusst wird. Alleine der Gedanke, mit einer Diät zu beginnen, kann zu Essanfällen und Mehressen führen. Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt! Dieser heißt in diesem Fall: Machen Sie etwas anderes, nur keine Diät mehr!

 

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Frau liegt am Boden

Immer müde
Erkrankung als Ursache

Viele Menschen fühlen sich häufig müde und abgeschlagen. Oftmals steckt nur zu wenig Schlaf hinter den Beschwerden. Doch wenn man immer müde ist, kann auch eine Erkrankung die Ursache für die Müdigkeit darstellen.

 

So kann die Müdigkeit beispielsweise durch einen Eisen- oder Vitaminmangel hervorgerufen werden. Aber auch schwerwiegendere Krankheiten wie eine Depression. Wir haben für Sie die häufigsten Ursachen zusammengetragen, die zu einem ständigen Müdigkeitsgefühl führen können.

 

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Vortrag Lisa Tomaschek-Habrina: Adipositas mit und ohne Essstörungen

27.11. Vortrag: Adipositas mit und ohne Essstörungen
Behandlungsrelevante Unterschiede im ambulanten Setting

Dr. Lisa Tomaschek-Habrina (Leitung sowhat) wird am 27.11.2015 beim 7. Vernetzungstreffen des "Wiener Forum Übergewicht und Adipositas" den Vortrag "Henne oder Ei: Adipositas mit und ohne Essstörungen. Behandlungsrelevante Unterschiede im ambulanten Setting von sowhat" halten.

 

Ort: Festsaal der Wiener Gebietskrankenkasse, Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien
Datum und Zeit: Freitag, 27.11. 2015, 13-16 Uhr
Anmeldung: kostenlos unter eva.trettler@wienkav.at

 

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2.12. Vernetzungstreffen in den origo Gesundheitszentren
Ambulante Behandlung von Essstörungen bei sowhat

Vernetzungstreffen am 2.12.2015
Ambulante Behandlung von Essstörungen bei sowhat
im interdisziplinären Setting auch auf Krankenscheinbasis

  • Vorstellung des ambulanten Settings
  • Überweisungskontexte und Kooperation mit anderen externen Stellen
  • Austausch und Fragen
  • kulinarisches Ausklingen

 

Ort: Institut sowhat in den origo Gesundheitszentren, Gerstnerstraße 3, 1150 Wien,
ins Dachgeschoß via Lift im Saal Humberto
Datum und Zeit: Mittwoch, 2.12.2015, 19-21 Uhr
Anmeldung: kostenlos unter gesundheitszentren@origo.at

 

Frau Chaos

Weihnachtsstress
Fallen und Verführungen

Weihnachten Leidensfest – statt Freudenfest? Alle Jahre wieder steht Weihnachten wieder so unerwartet schnell vor der Tür! Viele erleben die Feiertage und die Zeit davor als extrem stressig. Männer, weil sie sich mit der Geschenkesuche schwertun, Frauen, weil sie alles so planen und organisieren wollen, dass es ein harmonisches Weihnachtsfest wird.

 

Folge: Stress in der Weihnachtszeit führt bei manchen Menschen nicht nur zu Belastungen, sondern stürzt so manchen auch in psychische Krisen.

 

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Liste

Short Cuts
"Jourvie" – Mobile App für Essstörungen

Hilft Online-Therapie?

Energy-Drink gegen Müdigkeit – Red Bull's Flügel

Diagnose aus dem Internet
Bei Stress kommuniziert Körperfett mit Gehirn
Esssucht: Fett und Zucker sind nicht die Auslöser

Mobile App für Essstörungen – "Jourvie" will Rückfällen entgegenwirken

 

Eine App soll Patienten mit Essstörung zu mehr Eigenverantwortung verhelfen. Kern der Applikation: Ein digitales Essprotokoll, das sich mit dem Therapeuten teilen lässt.

 

Die Behandlung von Magersucht, Bulimie oder Esssucht ist oft langwierig und von Rückschlägen gezeichnet. Das Berliner Start-up Jourvie hat deshalb eine App entwickelt, die den Behandlungserfolg von Menschen mit Essstörung verbessern soll. Entwickelt wurde die App mit der fachlichen Beratung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Charité Berlin.

 

Die App bietet für die meist jungen Patienten einige Vorteile: So können sie mit einem digitalen Protokoll ihr Essverhalten diskret und zeitnah erfassen. Denn das Ausfüllen von Papierprotokollen während der Therapie stellt oft ein Hindernis dar. "Essstörungen zuzugeben kostet viel Überwindung. Ein A4-Protokoll dann im öffentlichen Raum auszufüllen – undenkbar", sagt Ekaterina Karabasheva, die Jourvie 2013 gegründet hat. Das digitale Essprotokoll kann heruntergeladen werden und so mit dem Therapeuten besprochen werden.

 

Mit Hilfe von Jourvie soll ein aktives und eigenverantwortliches Verhalten gegenüber der Krankheit entstehen, ohne dass sich die Betroffenen dabei ungewollt nach außen hin zeigen müssen. Neben dem Protokoll beinhaltet die App auch Bewältigungs- und Motivationsstrategien, eine Erinnerungsfunktion, ein Archiv und die Möglichkeit die Daten zu exportieren.

 

Die App Jourvie ist im Google Play Store kostenlos erhältlich.


Hilft Online-Therapie?

 

Bei psychischen Störungen ist schnelle Hilfe gefragt. Doch die Wartezeiten bei den Therapeuten sind lang. In Deutschland wird jetzt überprüft, wann die Online-Psychotherapie eine Alternative bietet.

 

An Menschen mit Depression, sozialer Phobie oder Panikstörung richtet sich das Angebot "net-step". Dies ist ein Experiment am St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus in Neuss, das von einer wissenschaftlichen Studie begleitet wurde. Die Studie zeigt: Die Heilungschancen seien so gut wie bei einer Verhaltenstherapie von Angesicht zu Angesicht.

 

Mehr als 100 Patienten haben dafür über das Internet eine kognitive Verhaltenstherapie durchlaufen. Dabei geht es darum, unangemessene Wahrnehmungen, Bewertungen und Gedanken, die zu Angst, Ärger und Depression führen, umzugestalten – ohne zu persönlichen Sitzungen zu gehen. Dennoch ist die Behandlung von einem Therapeuten geleitet. Der Patient lernt seinen Betreuer zu Beginn einmal persönlich kennen, danach stehen sie über Nachrichten in Kontakt. Der Therapeut antwortet innerhalb von 24 Stunden. Das Angebot war der Krankenkasse AOK zufolge bundesweit das erste seiner Art. Die Vorteile der Internetpsychotherapie liegen für die Befürworter auf der Hand: Der Patient entscheidet, wann er mit dem Therapeuten in Kontakt ist und wie oft. Auf vorher festgelegte Termine braucht er nicht zu warten, in die Praxis muss er auch nicht.

 

Uneinigkeit über Erfolg
Über die Erfolge herrscht jedoch Uneinigkeit. "In der Psychotherapie wollen wir doch gerade Dinge herausfinden, die sich die Person selbst nicht eingesteht". Bewusst Geschriebenes reiche nicht für eine Therapie. Depressionspatient Günther P. hat ähnliche Erfahrungen gemacht. "Bei mir gibt es offenbar Dinge, die tiefer liegen", sagt er. "Aber da ranzukommen, das hat die Internettherapie nicht hergegeben." Er wird auch noch eine Gesprächstherapie machen.
Auch aus der Sicht von Onlinebefürworter Spricks kann die Psychotherapie im Netz das persönliche Gespräch nicht komplett ersetzen. Mimik und Gestik nimmt der Therapeut im reinen Mail-Verkehr nicht wahr, auch nicht den Tonfall. Oder das Schweigen. Ist ein Patient nahe dran, sich das Leben zu nehmen – der Therapeut kann es nur schwer erkennen.
Computer als Hilfsmittel gegen seelische Störungen wirken auf die Psyche ein – analog zu Arzneimitteln. Doch wer trägt die Verantwortung für mögliche Nebenwirkungen, wenn kein Therapeut die Behandlung begleitet? Das ist noch völlig unklar.

 

Vertraulichkeit?
Persönlicher Kontakt zum Patienten ist auch eine Bedingung dafür, dass gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen. Online-Therapie müssen sie nicht bezahlen, können es im Einzelfall aber. Bevor sich die TherapeutInnen gemeinsam dafür einsetzen, dass Therapien im Netz eine Regelleistung der Kassen werden, sind wohl auch technologische Probleme zu lösen. Sie haben mit der Berufsethik zu tun. Die Vertraulichkeit ist wegen der Digitalisierung nicht mehr gesichert. Intime Geheimnisse seien so abhängig von der Digitalindustrie, die Daten vor Hackern nicht geschützt.


Energy-Drink gegen Müdigkeit – Red Bull's Flügel

 

Der Blog personalise.co.uk hat einmal aufgedröselt, was ein Energy-Drink eigentlich mit dem Körper macht.

 

In einer 250 ml Dose Red Bull sind 80 mg Koffein enthalten, also in etwa so viel wie in einer Tasse Kaffee – je nach Zubereitungs- und Bohnenart. Außerdem 27 Gramm Zucker – das entspricht etwa neun Stück Würfelzucker. Rund zehn Minuten nach dem Konsum von Red Bull gelangt das Koffein in den Blutkreislauf. Die Folge: Herzfrequenz und Blutdruck beginnen zu steigen. Nach 15 bis 45 Minuten erreicht die Koffeinwirkung ihren Höhepunkt. Man fühlt sich wach und konzentriert. Auch der Blutzuckerspiegel ist nach 20 Minuten auf dem höchsten Level, der Zucker stimuliert das Belohnungssystem des Gehirns und setzt das Glückshormon Dopamin frei. Kurze Zeit später werden dem Konsumenten die Flügel wieder gestutzt. Eine Stunde nach dem Trinken ist der Zucker verarbeitet und die Wirkung des Koffeins lässt wieder nach. Man beginnt, sich wieder müder und energieloser zu fühlen.

 

In einem Test von 25 Energy-Drinks gab die Stiftung Warentest zu bedenken, dass die Muntermacher keine Sportgetränke sind, da sie den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust beim Schwitzen nicht ausgleichen können. Sie haben zu viel Zucker, die falsche Mischung an Mineralstoffen und wirken harntreibend.

 

Es kann jedoch nicht von einer pauschalen Gesundheitsgefährdung gesprochen werden. Wie bei den meisten zucker-, koffein- oder alkoholhaltigen Getränken kommt es auch bei Energy-Drinks darauf an, wie viel konsumiert wird. Literweise sollte man die Wachmacher auf keinen Fall trinken. Und besonders Jugendliche sollten Koffein in Maßen genießen.


Diagnose aus dem Internet?

 

Wer glaubt, Krankheiten würden sich mit wenigen Klicks von Symptom-Checkern auf Internetportalen ermitteln lassen, kann sein blaues Wunder erleben: Zwei von drei Diagnosen sind falsch.

 

Eine internationale Studie hat die Qualität von 23 Online-Symptom-Checkern analysiert. (Eine umfassende wissenschaftliche Studie zur Qualität der deutschsprachigen Angebote gibt es bislang nicht. Doch US-Forscher um Hannah L. Semigran von der Harvard Medical School in Boston haben 23 Symptom-Checker in den USA, Großbritannien, Polen und den Niederlanden geprüft.) Die Anbieter sollten transparent darstellen, wozu der Dienst gedacht ist und vor allem, was er nicht leisten kann. Dann könne der Nutzer selbst entscheiden, wie er mit den Informationen umgeht. Die rudimentäre wie abstrakte Befragung, meist ohne Struktur und Prüfung auf Sinnhaftigkeit der Antworten, müsse überdacht werden.

 

Wer sich bei der Suche nach einer guten Gesundheits-App eher auf die Tipps von Experten verlassen möchte, findet bei der Initiative Präventionspartner eine entsprechende Checkliste. Ursula Kramer und ihre Mitstreiter haben mehr als 300 Gesundheits-Apps auf Kriterien wie Transparenz, Datenschutz oder Finanzierungsquellen getestet. Auch die Techniker Krankenkasse bietet eine Übersicht, wie eine Gesundheits-App ausgewählt werden sollte.


Bei Stress kommuniziert Körperfett mit dem Gehirn

 

Fettgewebe ist offenbar dazu in der Lage, mit dem Gehirn in Kontakt zu treten, um den Stoffwechsel in Stresssituationen zu regulieren. Das haben James Herman von der University of Cincinnati und Kollegen in Versuchen mit Mäusen herausgefunden.

 

Diese Kommunikation läuft den Forschern zufolge über das Hormon Cortisol ab, das bei Stress im Körper ausgeschüttet wird. Es aktiviere entsprechende Bindungsstellen im Fettgewebe. Dadurch würden Signale an das Gehirn zurückgesendet, die dort die Stressreaktion beeinflussen und den Stoffwechsel anpassen.

 

Fettgewebe hat Einfluss auf Zentralnervensystem
Das Fettgewebe hat also direkten Einfluss auf Reaktionen des Zentralnervensystems, die Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen und stressbedingten Probleme miteinander verbinden, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Psychoneuroendocrinology. Ein Zuviel an Fettgewebe könne diese "Krisenkommunikation" im Körper jedoch verschlechtern.
Bislang sei man davon ausgegangen, dass die Stressregulation vor allem eine Sache des Gehirns sei, so die Forscher. Ihre Studie deute nun darauf hin, dass dies in einem viel größeren Maßstab ablaufe und Körperbereiche einschließe, die sich auf den Stoffwechsel auswirken, wie zum Beispiel Fett.
Mehr darüber zu lernen könne vielleicht dabei helfen, den Teufelskreis von Stress, einem erhöhten Verlangen nach Essen und Übergewicht zu brechen.


Esssucht: Fett und Zucker sind nicht die Auslöser

 

Zucker und Fett machen nicht süchtig. Eine "Esssucht" ist nicht auf einzelne Nahrungsbestandteile, sondern in erster Linie auf das individuelle Essverhalten zurückzuführen.

 

Beteiligte Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen hatten im Rahmen des EU-Projekts NeuroFAST (Food intake, Addiction and Stress) die Zusammenhänge zwischen Stress, Sucht und Essverhalten geprüft.

 

Süchtig nach Schokolade oder Fastfood?
Der Begriff "Esssucht" wird oft leichtfertig verwendet. Anfällige Menschen können unter bestimmten Bedingungen eine Essstörung entwickeln, bei der sie zu große Mengen Nahrung aufnehmen. Wenn die Betroffenen unter regelmäßigen Essanfällen mit subjektivem Kontrollverlust leiden, spricht man auch von einer "Binge Eating Disorder". Folgen sind Übergewicht und Adipositas. Außerdem setzt das Essen ohne Hungergefühl vor allem Übergewichtige unter Stress.

 

Nach aktuellen Forschungsergebnissen ist die "Esssucht" aber nicht auf einzelne Nährstoffe zurückzuführen. Denn das Gehirn reagiert auf Zucker oder Fett nicht in gleicher Weise wie auf Drogen, Alkohol oder Nikotin. Zudem sind Lebensmittel enorm komplex. Es ist es sehr unwahrscheinlich, dass bestimmte Produkte nur wegen einzelner Substanzen ausgewählt werden. Stattdessen liegt die Motivation vermutlich in den positiven Gefühlen, die mit dem Essen verknüpft sind – ähnlich wie bei einer Spielsucht. Denn die Nahrungsaufnahme aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. In gewisser Weise sind Betroffene süchtig nach dem Prozess des Essens. Daher sollte bei Präventionsstrategien gegen Übergewicht neben der Lebensmittelauswahl die Beziehung des Menschen zum Essen v.a. in einer Psychotherapie in den Fokus gerückt werden.

 

Infos zur Behandlung von Essstörungen auf Kassenkosten hier.

 

http://www.newsletter.esba.eu/origo-Gesundheitszentren/2013-04-05-Aussendung-PR/Telefon.jpg

Sie haben Fragen?

Wenden Sie sich einfach
direkt an uns

Dr. Lisa Tomaschek-Habrina, Leitung origo Gesundheitszentren

Wir sind für Sie telefonisch erreichbar unter

  • 01/406 57 - 17 (sowhat – Institut für Menschen mit Essstörungen)
  • 01/406 57 - 16 (ibos – Institut für Burnout und Stressmanagement)
  • 01/406 57 - 15 (salvia – Institut für Psychotherapie und Ganzheitsmedizin)

 

oder per E-Mail unter gesundheitzentren@origo.at,

 

an Claudia Trenkler, Leitung Administration oder

 

an Dr. Lisa Tomaschek-Habrina, MSc, Leitung origo Gesundheitszentren

 

Falls Sie an einer Mitarbeit bei den origo Gesundheitszentren interessiert sind, finden Sie hier unsere derzeitigen Stellenangebote.

 

origo Gesundheitszentren GmbH
Gerstnerstraße 3, 1150 Wien, Tel: 0043 1 406 57 16, E-Mail: gesundheitszentren@origo.at

 

Leitung: Mag. Michael Tomaschek, MSc
Firmenbuchnummer: 382862h, UID-Nr.: ATU 67338133, Handelsgericht: Wien

 

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